Jugend Präsentiert

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen des Bischöfliches Angela-Merici-Gymnasium erfolgreich am Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teil. Der bundesweite Wettbewerb fördert Präsentationskompetenzen in den MINT-Fächern und fordert Schülerinnen und Schüler dazu auf, naturwissenschaftliche Fragestellungen anschaulich und verständlich zu präsentieren.

 

Insgesamt fünf Schülerinnen des AMG reichten ihre Beiträge beim Videowettbewerb ein. Drei von ihnen konnten die Jury besonders überzeugen und qualifizierten sich damit für das Länderfinale in Kaiserslautern. Dort trafen die besten Präsentierenden aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg aufeinander. Bereits mit der Teilnahme am Länderfinale gehörten die Schülerinnen zu den besten fünf Prozent aller Bewerberinnen und Bewerber deutschlandweit.

 

Gemeinsam reisten die Schülerinnen an einem Freitag mit dem Zug nach Kaiserslautern. Treffpunkt und Veranstaltungsort des Länderfinales war das Heinrich-Heine-Gymnasium. Von dort aus ging es für verschiedene Workshops an die Technische Universität Kaiserslautern. Dort konnten die Teilnehmenden unter anderem selbst Getriebe bauen oder Tabletten pressen. Neben den Workshops stand vor allem auch der Austausch mit anderen Teilnehmenden aus verschiedenen Schulen und Regionen im Mittelpunkt. Nach dem gemeinsamen Programm verbrachten die Schülerinnen den Abend zusammen im Hotel, wo bei gemeinsamen Mahlzeiten und Spielen schnell neue Kontakte entstanden.

 

Am nächsten Morgen kehrten die Teilnehmenden wieder zum Heinrich-Heine-Gymnasium zurück. Dort erhielten sie ein Präsentationstraining, bei dem wichtige Aspekte des Präsentierens wie Sprechtempo, Pausen, Körpersprache und sicheres Auftreten vor Publikum thematisiert wurden. Außerdem konnten die Schülerinnen das freie Sprechen vor anderen Teilnehmenden üben und wertvolle Tipps für ihre Präsentationen sammeln.

Nach einer längeren Mittagspause begannen schließlich die Wettbewerbspräsentationen. Vorgestellt wurden die Präsentationen, die bereits zuvor im Videowettbewerb eingereicht worden waren. Dabei galt es, verschiedene Kriterien einzuhalten: Die Präsentationen mussten möglichst genau sechs Minuten dauern – bereits kleine zeitliche Abweichungen von mehr als 15 Sekunden führten zu Punktabzügen. Bewertet wurden die Vorträge von einer dreiköpfigen Jury, die besonders auf Verständlichkeit, wissenschaftliche Genauigkeit sowie die Präsentationsweise achtete. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden persönliches Feedback zu ihren Vorträgen.

Cynthia Zimmer hielt ihre Präsentation alleine und beschäftigte sich mit der Frage „Wie funktioniert ein Wärmepflaster?“.

 

Johanna Dörfler und Marie Göden traten als Team an und präsentierten gemeinsam die Fragestellung „Wie funktioniert ein Touchscreen mit Handschuhen?“.

 

Besonders erfreulich: Cynthia Zimmer konnte sich für die nächste Runde qualifizieren. Sie darf nun an einer Präsentationsschulung in Heidelberg teilnehmen und anschließend beim Bundesfinale in Berlin antreten.